Frauen in Fahrt

Ein Projekt finanziert im Rahmen der 4. Ausschreibung des Programms Mobilität der Zukunft - Personenmobilität

Menschen mit Migrationshintergrund umfassen 22% der österreichischen Bevölkerung, in Wien sind es sogar mehr als 40%. Ihre Potenziale für multimodale Mobilität, wie etwa die Nutzung von Leihradsystemen, sind aber kaum erforscht und kaum erschlossen. Daher untersuchte das interdisziplinäre Team des Projektes "Frauen in Fahrt" Möglichkeiten der Leihrad-Nutzung durch radinteressierte Frauen mit Migrationshintergrund.

Das Projekt "Frauen in Fahrt" wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert und vom Institut für höhere Studien koordiniert. Aufgabe des FEM Süd in dieser Kooperation war, bei Frauen mit Migrationshintergrund Bewusstseinsbildung zur Nutzung von Fahrrädern zu erzielen und gleichzeitig über die gesundheitsfördernden Effekte zu informieren.

Mit radinteressierten Migrantinnen wurden im Projekt beispielsweise Materialien für bewusstseinsbildende Maßnahmen zum Thema Radfahren und Leihradnutzung erarbeitet und getestet sowie die Teilnahme an der RadpaRADe Wien 2017 organisiert. Zudem wurde ein Übungsmodul für die Information und das Training mit Leihrädern entwickelt und in die aktuellen Radkurse integriert, getestet und optimiert.

Frauen in Fahrt

Plakat Frauen in Fahrt (PDF 1.783 KB)