F.E.M.


Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit drei Standorten:

 


 

 

     

    Das Institut für Frauen- und Männergesundheit, bestehend aus den Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd und dem Männergesundheitszentrum MEN, wurde 1999 gegründet und hat sich seit dem zu einem wienweiten Kompetenzzentrum für gendergerechte Gesundheitsförderung etabliert. Auf Empfehlung der WHO Anfang der 1990er Jahre gegründet war FEM das erste Frauengesundheitszentrum Österreichs und europaweit das einzige im Setting Krankenhaus. Mit immer neuen Ansätzen und Konzepten haben FEM, FEM Süd und MEN auch heute Vorbildfunktion für zahlreiche Initiativen und Einrichtungen im Gesundheitsbereich. Auszeichnungen der WHO und der Stadt Wien unterstreichen die Bedeutung vieler Aktivitäten des Instituts.

    FEM, FEM Süd und MEN bieten als Servicestellen rasche, kompetente, kritische und geschlechtsspezifische Gesundheitsinformation und Beratung sowie Orientierungshilfe im Medizinsystem. Es finden auch muttersprachliche Gesundheitsangebote statt:

    • Ganztägiges Servicetelefon
    • E-Mailberatung
    • Persönliche Einzel- und Paarberatungen (Lebenskrisen, Essstörungen, Angststörungen, Paarbeziehung, Schwangerschaft (-skonflikt), Gewalterfahrungen, etc.
    • Psychotherapien (Essstörungen, Angststörungen, etc.)
    • Kurse, Infoabende (Geburtvorbereitung, Entspannung, Bewegung, Ernährung, etc.)
    • Schulworkshops (Verhütung, erste Liebe, Essstörungen, Besuch bei der Gynäkologin, etc.)
    • Erstellung von Informationsbroschüren (Wechseljahre, Gesundheitswegweiser, Herz-Kreislauferkrankungen, Rauchen und Alkohol in der Schwangerschaft, Schönheitsoperationen etc.)
    • Öffentlichkeitsarbeit: Informationsveranstaltungen und Gesundheitsaktionen zu aktuellen Themen der Frauen- und Männergesundheit

    Um Frauen und Männer zu erreichen, deren Hemmschwelle dem Gesundheitssystem gegenüber sehr hoch ist oder für die aufgrund sprachlicher, kultureller oder anderer Barrieren der Zugang zu Gesundheitsangeboten erschwert ist, wird viel aufsuchend gearbeitet. Es werden Gesundheitsprogramme in öffentlichen Einrichtungen, Wohnheimen, Schulen, Kindergärten, Betrieben durchgeführt mit Fokus auf Niederschwelligkeit und Nachhaltigkeit.

    Die Teams in den Gesundheitszentren sind interdisziplinär zusammengesetzt, bestehend aus PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, MedizinerInnen, Pharmazeutinnen, ErnährungswissenschafterInnen, etc. Der Verein besteht aus derzeit 40 fix angestellten MitarbeiterInnen und einem Pool aus etwa 50 GesundheitsprofessionistInnen.
    Sowohl im Vorstand als auch im 15-köpfigen ExpertInnenbeirat finden sich ExpertInnen aus dem medizinischen und psychosozialen Bereich, die mit ihrem Know-How und ihrer Erfahrung zur Seite stehen.

    Finanziert wird das Institut für Frauen- und Männergesundheit vom Wiener Krankenanstaltenverbund, der Magistratsabteilung 17, der Magistratsabteilung 57, dem Bundessozialamt, dem Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend sowie durch Projektfinanzierungen (Fonds Gesundes Österreich, Wiener Gesundheitsförderung, Fonds Soziales Wien, Wiener Gebietskrankenkasse,...)